Benjamin Schaefer Trio> modern jazz
Benjamin Schaefer - piano
Robert Landfermann - bass
Marcus Riek - drums
Das Trio des Kölner Pianisten Benjamin Schaefer widmet sich einem europäisch geprägten Modern Jazz. Die Eigenkompositionen des Bandleaders zeichnen sich – auch in komplexen harmonischen und rhythmischen Gefügen – stets aus durch eine starke Affinität zur Melodie. Bass und Schlagzeug sind ihrer Begleitfunktion enthoben und übernehmen gleichberechtigt Verantwortung für die musikalische Gestaltung. Die drei Musiker improvisieren und interagieren auf hohem Niveau; Dynamik und Spielfreude sind gepaart mit Formgefühl und musikalischem Feinsinn. Es entsteht eine lebendige, vielschichtige Musik, die Laien und Connaisseure gleichermaßen anspricht.
Die erste CD „Shapes & Colours“ – 2004 im Rahmen der vielbeachteten Reihe „Jazzthing Next Generation“ erschienen– wurde von der Fachpresse als „erstaunlich reifes Debüt“ und „Karrierestart nach Maß“ gelobt. Benjamin Schaefer (geb. 1981) erhielt nach langjähriger klassischer Ausbildung 1998 erstmals Jazzunterricht bei Otto Wolters in Braunschweig. Workshops führten ihn seither unter anderem mit Uli Beckerhoff, Nils Wogram, Jacques Loussier und Chick Corea zusammen.
Seit 2001 studiert er Jazzklavier und Komposition an der Kölner Musikhochschule bei Frank Wunsch, Hans Lüdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. 2004 wurde er Mitglied des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) sowie des Landesjazzorchesters NRW, mit dem er eine vierwöchige Tournee durch Zentralamerika absolvierte.
Zusätzlich zu seiner künstlerischen Tätigkeit – die neben Jazz auch Pop-, Chanson- und Theaterprojekte umfasst – arbeitet er als Instrumentalpädagoge und Workshopdozent.
Robert Landfermann (geb. 1982) erhielt ab 1998 in Bonn Kontrabassunterricht von Gunnar Plümer. Im Frühjahr 2002 begann er
sein Studium bei Dieter Manderscheid in Köln. Zwischen 2002 und 2005 war er Mitglied des Landesjazzorchesters NRW sowie des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Konzerttourneen dieser und anderer
Gruppen führten ihn bereits durch viele europäische Länder sowie nach China, Korea, Marokko, Südafrika und Zentralamerika.
Er arbeitete unter anderem mit Peter Weniger, Hendrik Soll und Paul Heller zusammen und gehört zu den gefragtesten Bassisten der Szene.
Marcus Rieck (geb. 1977) studierte von 1997 bis 2002 bei Keith Copeland in Köln Jazz-Schlagzeug.
Er arbeitete bereits mit Jazzgrößen wie Johannes Enders, Martin Sasse, Olaf Polziehn und Silvia Droste und hat an zahlreichen
Rundfunk- und Fernsehproduktionen (WDR, NDR, SFB, BR, Radio Bremen) mitgewirkt.
Derzeit spielt er unter anderem im Trio des amerikanischen Pianisten Steve Klink und im Palindrome Sextett von Lars Duppler. Sein gleichermaßen energiereiches wie sensibles Spiel ist bereits auf mehreren CDs zu hören. |